Umwelttechnologen und ‑technologinnen für Abwasserbewirtschaftung steuern umwelttechnische Anlagen bei der Abwasserreinigung, der Klärschlammbehandlung bzw. der Verwertung von Klärschlamm und Abfällen. Du analysierst Abwasser- und Klärschlammproben, wertest die Ergebnisse aus und greifst bei Bedarf regulierend in die Abläufe ein. Du überwachst Kanalnetze, inspizierst Rohrleitungssysteme, Schächte sowie Anlagen zur Regenwasserrückhaltung und Regenwasserbehandlung, reinigst und wartest diese.
Als Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung arbeitest du in einem gesellschaftlich hoch relevanten Bereich und hast einen vielfältigen Aufgabenbereich, welcher sowohl an den komplexen Kläranlagen, sowie im Labor und Büro angesiedelt ist.
Die Ausbildungsdauer zur/zum Umwelttechnologen/-technologin für Abwasserbewirtschaftung erstreckt sich grundsätzlich über 3 Jahre.
Die Berufsausbildung ist als duales System gestaltet.
Im praktischen Teil der Ausbildung wirst du bei dem Klärwerk des Abwasserverbandes Overledingen (AVO) eingesetzt.
Der AVO ist ein Zweckverband der Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn. Die Kläranlage ist für den gesamten Bereich der beiden Kommunen zuständig. Die Verwaltung wird von der Gemeinde Rhauderfehn übernommen.
Während der Ausbildung lernst du die Abläufe der Kläranlage kennen und wie du auf mögliche Störungen reagierst. Du wirst abwechslungsreiche Tätigkeiten im Freien sowie im Labor und den Werkstätten kennenlernen. Die Arbeiten werden mit modernsten Analysegeräten und neuster Mess- und Regeltechnik durchgeführt.
Die theoretische Ausbildung und überbetrieblichen Lehrgänge finden an dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung in Oldenburg und an der KVHS in Norden im Blockunterricht statt.
Die Abschlussprüfung erfolgt in zwei Teilen als gestreckte Abschlussprüfung.
Im zweiten Ausbildungsjahr findet der Prüfungsteil 1 statt, welcher bisher erlangten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten des Ausbildungsrahmenplanes abfragt.
Der zweite Teil der Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt und fragt alle erlangten Kenntnisse ab.
Weitere Informationen findest du hier und hier.