Straßen, Schulen, Kindergärten, Feuerwehren, Sportanlagen, Kulturangebote oder soziale Einrichtungen, viele Leistungen, die unseren Alltag prägen, werden von Städten und Gemeinden erbracht. Doch die finanziellen Spielräume der Kommunen werden zunehmend kleiner.
Steigende Ausgaben, wachsende gesetzliche Anforderungen und gleichzeitig begrenzte Einnahmemöglichkeiten führen dazu, dass viele Kommunen bundesweit an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Die Folgen sind bereits heute spürbar. Investitionen müssen verschoben werden, notwendige Sanierungen bleiben aus und freiwillige Angebote geraten unter Druck.
Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, beteiligen wir uns an der landesweiten Aktion „Kommunen am Limit“. Ziel ist es, mit dezentralen Aktionen vor Ort auf die angespannte Finanzlage der Städte und Gemeinden hinzuweisen und das Bewusstsein für die Herausforderungen der kommunalen Ebene zu stärken.
Kommunen sind das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Hier werden wichtige Entscheidungen getroffen, hier entstehen Angebote für Familien, Vereine, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger. Damit Städte und Gemeinden auch künftig handlungsfähig bleiben und ihre Aufgaben erfüllen können, benötigen sie eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung.
Mit unserer Beteiligung an der Aktion möchten wir verdeutlichen: Die finanzielle Situation vieler Kommunen ist ernst. Es braucht nachhaltige Lösungen, damit wichtige Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz, Digitalisierung und das gesellschaftliche Miteinander auch in Zukunft möglich bleiben.
Denn starke Kommunen sind die Grundlage für eine starke Gesellschaft.

